ist so kalt der Winter

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ist so kalt der Winter

19. Dezember 2020

Aktion “Spende Deinen Schlafsack für Obdachlose”

Die Corona Zeiten sind eine große Herausforderung für uns Alle. Doch besonders schwer trifft es gerade in der kalten Winterzeit die Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben. Wo in diesen Zeiten ein warmes Plätzchen finden? Wie sich warm halten?

Thomas Kienle ist dem Aufruf der Globetrotter gefolgt  und hat gemeinsam mit Theresa Koßbiehl und Juri Meyer, CDU,  Schlafsäcke im Übernachtungsheim des DRK in der Frauenstraße 123 abgegeben. Die Schlafsäcke werden an die Menschen gegeben, die sie dringend brauchen können.

Thomas Kienle hat nach seinem Abitur und vor seinem Jurastudium seinen Zivildienst beim DRK geleistet.  In den Sommerferien hat er einen Ferienjob im Übernachtungsheim des DRK angenommen und ist den Menschen dort seitdem verbunden geblieben.

Im Gespräch mit den Leiterinnen des Übernachtungsheims, Karin Ambacher und Claudia Steinhauer, wurden die Schlafsackspendern die derzeit angespannte Situation aufgezeigt.

Für die Bewohner hat sich die Lage sehr verändert. Seit dem ersten Lockdown im März 2020 dürfen sie keine Bekannten oder Freunde in die Unterkunft einladen, noch dürfen ehemalige Bewohner zu Besuch in die Unterkunft kommen. Es gibt keine Möglichkeit mehr, sich draußen, vor Kälte geschützt, aufzuhalten. Die kleinen Feiern, die gerade um die Weihnachtszeit Wärme und Licht in die Leben der Obdachlosen gebracht haben, werden in diesem Jahr nicht stattfinden können.

Bisher ist den Mitarbeitern der Unterkunft noch kein Corona Fall bekannt. Die Hoffnung ist groß, dass das auch in den nächsten Monaten so bleiben wird. Doch die Möglichkeit von Ansteckung ist groß, da die Menschen in Gemeinschaftsunterkünften übernachten und die Plätze knapper werden.

Eine große Erleichterung wäre, wenn die Stadt Möglichkeiten finden könnte, den bedürftigen Menschen – gerade über die Wintermonate – Übernachtungsmöglichkeiten anbieten zu können. An Orten, an denen Hygienevorschriften eingehalten werden können, wie z.B. in nicht genutzen Sport- und Messehallen.

Gerade in der Vorweihnachtszeit sollten wir an die Menschen denken, die unsere Hilfe dringend brauchen.