Ulm – jetzt als Standort für Exzellenz in der Traumaversorgung unterstützen!

Ulm – jetzt als Standort für Exzellenz in der Traumaversorgung unterstützen!

Ulm hat das Potential dafür ein im deutschen und europäischen Vergleich exzellenter Standort für die Traumaforschung zu werden. Deshalb fordere ich die Landesregierung auf, den Ausbau der transdisziplinären Traumaversorgung in der Wissenschaftsstadt zu unterstützen: Zu Jahresbeginn hat der Sonderforschungsbereich 1149 „Traumaforschung“ der Deutschen Forschungemeinschaft (DFG) seine Arbeit aufgenommen. Nun ist es höchste Zeit für den Ausbau der transdisziplinären Traumaversorgung, das heißt die Verzahnung von unfallchirurgischer und psychiatrischernn Traumabehandlung. In der Ulmer Wissenschaftsstadt ist – zusammen mit dem Trauma – Panel im Bundeswehrkrankenhaus – wissenschaftliche Exzellenz auf dem Campus, die bundesweit ihresgleichen sucht und sich auf höchsten internationalen Niveau bewegt. Der steigende Bedarf an transdisziplinärer Traumaversorgung ist in einer Zeit in der bewaffnete Konflikte weltweit zu immer mehr traumatisierten Gewaltopfern und Flüchtlingen führen, und viele auch Schutz und Hilfe in unserem Land suchen, offensichtlich. Die Landesregierung muss dies endlich zur Kenntnis nehmen und ihren Beitrag zur Einrichtung eines Zentrum für Traumaversorgung jetzt leisten.