Nils Schmidt und Kretschmann im Wettbewerb: Wer ist die bessere CDU?

Nils Schmidt und Kretschmann im Wettbewerb: Wer ist die bessere CDU?

So schlecht wie Ministerpräsident Kretschmann und Nils Schmidt die CDU seit Jahr und Tag darstellen, kann sie ja doch nicht sein. Denn momentan liefern sich beide Herren einen Wettbewerb, wer von beiden besser die CDU im Land verkörpert. Dabei erklärt der eine sich zum legitimen Erben der CDU, während der andere beteuert, der treueste Paladin von Angela Merkel zu sein und dass jeder, der die Kanzlerin unterstützt, unbedingt Nils Schmidt wählen müsse.

Der Name CDU hat also einen von den Regierungsparteien bestätigten guten Klang, aber man sollte auch genau hinschauen, dass dann auch CDU draufsteht und drin ist.

Denn der selbsterklärte Erbe der CDU, der Herr Ministerpräsident, denkt gar nicht daran seine Regierung auf einen CDU affinen Kurs zu bringen. Zu diesem würde eine anständige Bildungspolitik gehören und dazu müsste er das Bildungschaos im Land beseitigen, seine Ideologen im Bildungsministerium stoppen, am Leistungsprinzip festhalten und Realschule und Gymnasium stärken. Diese Liste ließe sich in der Energiepolitik, der Verkehrspolitik und der Politik für den ländlichen Raum endlos verlängern.

Und auch von Nils Schmidt, dem Kanzlerinnen-Unterstützer ist kein Satz bekannt mit dem er seine Genossen in Bund und Land von der willentlichen Verzögerung und Verwässerung des Asylpakets 2 abbringt, das Angela Merkel doch eigentlich schon im November auf dem Weg gebracht hat.

Der wahre Grund für dieses hektische Werben um CDU nahe Wähler bei Grün und Rot im Land ist das Erkennen, dass sie für ihre gescheiterte Politik keine Mehrheit im Land haben.

Das ist auch gut so, denn Baden –Württemberg braucht eine Regierung der politischen Mitte unter Führung der CDU.