Besuch beim Verein der Tagesmütter – Individuelle Lösungen für die Kinderbetreuung sind gefragt.

Besuch beim Verein der Tagesmütter – Individuelle Lösungen für die Kinderbetreuung sind gefragt.

Aktuell entscheiden sich wieder mehr junge Familien für ein Kind – die Geburtenrate steigt. Das ist gut, denn unsere Kinder sind die Zukunft unseres Landes. In dieser Entscheidung für die Kinder will die CDU unsere jungen Familien mit aller Kraft unterstützen. Dies reicht vom Familiengeld Baden-Württemberg bis zur Schaffung von bezahlbaren Wohnungen und Eigenheimzulagen für junge Familien.

Ein zentraler Punkt ist die Kinderbetreuung. Hier sind flexible Modelle und individuelle, aufeinander abgestimmte Bausteine gefragt, die es den Eltern ermöglichen, die Erziehung ihrer Kinder und das Berufsleben zu vereinbaren. Kinderbetreuungseinrichtungen und Tagespflegeangebote dürfen dabei nicht aus politisch-ideologischen Gründen gegeneinander ausgespielt werden. Die Angebote durch Tagesmütter /-Väter bieten intensive Betreuung, flexible Betreuungszeiten und eine Bezugsperson, die sich um das Kind kümmert, wenn gewünscht auch in den eigenen vier Wänden. Das ist besonders bei Eltern mit sehr kleinen Kindern wichtig.

Meine Frau und ich kennen diesen wichtigen Beitrag der Tagesmütter zur Kinderbetreuung auch aus eigenen Erleben. Wir waren als Freiberufler auch darauf angewiesen und haben mit der Tagesmutter für unsere Kinder sehr gute Erfahrungen gemacht.

Wie qualitativ hochwertig die Kindertagespflege in unserem Land ist, davon konnte ich mich beim Neujahrsempfang des Vereins der Ulmer Tagesmütter überzeugen. Der Verein berät Eltern, koordiniert und qualifiziert seine Mitglieder und versucht auch bei möglichen Ausfällen der Kolleginnen durch Krankheit die Betreuung der Kinder zu organisieren.

Dass sich für eine gute Arbeit auch eine entsprechende Entlohnung gehört, ist verständlich. Deshalb unterstütze ich die Forderungen des Landesverbandes Kindertagespflege nach einer‚ Anhebung des von der öffentlichen Hand bezahlten Stundensatzes und nach einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Tagesmütter.

 

Thomas Kienle